Wählen Sie die Aufführung des Jahres 2025
Die TheaterGemeinde Berlin wird auch dieses Jahr wieder eine herausragende Aufführung der vergangenen Spielzeit auszeichnen. Die „Aufführung des Jahres“ ist ein echter Publikumspreis: Nur Sie entscheiden die Wahl, indem Sie Ihren persönlichen Favoriten schriftlich benennen.
Die Inszenierung, die bis zum Einsendeschluss am 15. März 2026 die meisten Stimmen auf sich vereinen kann, wird von der TheaterGemeinde Berlin als „Aufführung des Jahres“ im Rahmen einer Festveranstaltung ausgezeichnet.
Unter allen Einsendungen verlosen wir 10 x 2 Karten nach Ihrer Wahl (Sprechtheater, PREISGRUPPE 0). Wir würden uns freuen, wenn sich wieder viele Mitglieder an der Wahl beteiligen.
Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir eine unverbindliche Vorauswahl getroffen.
Foto: Jörg BrüggemannWas ihr wollt
von William ShakespeareBerliner Ensemble
Foto: Jörg BrüggemannRegie: Antú Romero Nunes
Bei Antú Romero Nunes wird Shakespeares Liebesverwirrspiel zum überbordenden Theaterspaß mit grandiosem Ensemble. Seine Inszenierung der Geschlechtertausch-Komödie entfesselt Slapstick und Spielwitz mit ganz altmodischen Bühnenmitteln – ohne je das eigentlich tragische Thema aus den Augen zu verlieren: Wie leicht es ist, sich selbst in der Liebe zu verlieren.
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Foto: Kleines TheaterIm Café Europa
von Langner/WeidemannKleines Theater
Foto: Kleines TheaterRegie: Axel Weidemann
Aus dem Café Europa wird das „Deutsche Haus“. Stramm national geht es fortan zu. Zurück bleiben zwei Servicekräfte und ein Mann am Klavier, die sich mit subversivem Witz dagegen auflehnen. Axel Weidemann hat einen klugen und hervorragend besetzten Abend zusammengestellt, der zeigt, wie erschreckend aktuell die vor hundert Jahren entstandenen Texte und Songs wieder sind.
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Foto: Ute LangkafelCarmen
nach Georges BizetMaxim Gorki Theater
Foto: Ute LangkafelRegie: Christian Weise
Carmen ist die berühmteste Romni der Operngeschichte. Und in der Roma-Community hoch umstritten: als emanzipierte Kämpferin einerseits und stereotype Figur andererseits. Regisseur Weise macht am Gorki Theater aus dem „Carmen“-Stoff ein mitreißendes queeres Diskurs-Musical mit dem überragenden Lindy Larsson in der Titelrolle – pretty in pink statt im roten Klischee-Kleid.
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Foto: Matthias HornWachs oder Wirklichkeit
von Marthaler/Viebrock/Ubenauf & EnsembleVolksbühne
Foto: Matthias HornRegie: Christoph Marthaler
Fake oder Fakt, Mensch oder Maschinenwerk? Das ist im KI-Zeitalter zunehmend schwer zu unterscheiden. Christoph Marthaler ist bei seiner fantastischen Volksbühnen-Rückkehr eine versponnene, witzig-melancholische Gegenwartsrevue gelungen. Im Wachsfigurenkabinett mit Heino und Taylor Swift führt der Spezialist für humane Fehlbarkeiten die Segnungen des Fortschritts ab absurdum.
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