Regie: Sarah Kurze
Ausstattung: Vanessa Vadineanu
Mit Elias Arens, Kaan Aydemir, Lioba Breitsprecher, Eva Fuchs, Juliana Götze, Tobias Kreßmann, Sascha Perthel, Rebecca Sickmüller, Jonas Sippel, Nele Winkler
Shakespeares Komödie ist ein schillerndes Spiel mit Identitäten, Begehren, Verkleidung und gesellschaftlichen Rollen. Im Zentrum steht Viola, die nach einem Schiffbruch ihren Zwillingsbruder Sebastian verloren glaubt und sich, als Mann verkleidet, unter dem Namen Cesario in den Dienst des Herzogs Orsino stellt. Orsino liebt die Gräfin Olivia, die sich wiederum in Cesario verliebt, ohne zu wissen, dass dieser in Wahrheit eine Frau ist. Zugleich entwickelt Viola in ihrer Rolle als Cesario selbst Gefühle für Orsino. Warum wählt Viola die männliche Rolle am Hof des Herzogs? In der inklusiven Inszenierung verschränkt die Regisseurin die Themen Geschlecht und Behinderung, ohne sie gleichzusetzen. Beide markieren Grenzen gesellschaftlicher Normen und machen sichtbar, wer gesehen wird und wer nicht.