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Wie kriminell und gewalttätig war das Berlin der 20er und 30er Jahre wirklich? Es geht zu Orten in Charlottenburg, wo der Romanheld wohnte und Verbrecher verfolgte. Der Schriftsteller Volker Kutscher beschreibt in seinen Kriminalromanen lebendig und sehr genau das Berlin am Ende der Weimarer Republik bis hinein in die erste Phase des Nationalsozialismus. An verschiedenen Orten verweben sich die Geschichte, die Verstrickungen des fiktiven Kommissars und die kriminellen Abgründe der Stadt. Vom Sophie-Charlotte-Platz, über Steinplatz und Kurfürstendamm bis hin zum KaDeWe führt der erste Rundgang durch diese spannende Zeit. Es geht auf den Touren um Mordfälle und Romanfiguren - und um viel mehr: geschichtliche Hintergründe, der Mythos der wilden Zwanziger Jahre, das organisierte Verbrechen, die wirtschaftlichen und politischen Krisen, die sich etablierenden Nazis.