In russischer Sprache; Empfohlen ab Klasse 9
Musikalische Leitung: Anna Skryleva
Inszenierung: Barrie Kosky
Bühnenbild: Rebecca Ringst
Kostüme: Klaus Bruns
Mit Hubert Zapiór in der Titelrolle, Penny Sofroniadou (Daphne-Preis 2023), Maya Gour, Pavel Valuzhin u.a.
In überwältigenden und detailreichen Naturbildern inszeniert Barrie Kosky Tschaikowskys melancholisches Seelendrama über die Hoffnungen, Sehnsüchte und das Scheitern von vier jungen Menschen, die am Ende erkennen müssen: Zum Fassen nahe war das Glück! Als der Dichter Lenski seine Verlobte Olga besucht und seinen geheimnisvollen Freund Jewgeni Onegin mitbringt, ist es um Olgas introvertierte Schwester Tatjana geschehen. Doch hart weist Onegin Tatjana von sich. Jahre später begegnet er ihr erneut - nun ist sie es, die sein plötzliches Liebesflehen nicht erhören will. Koskys Inszenierung der "lyrischen Szenen" wartet mit einem opulenten Bühnenbild auf, das der Poesie der Figuren und ihrer Tragödie die Weite des natürlichen Raumes als Metapher unterlegt. Jewgeni Onegin verführt mit unvergesslicher Musik und wirklich großen Lebensthemen: Was bedeuten Liebe, Entscheidung, Verantwortung und Schicksal?