Regie: Farnaz Arbabi
Ausstattung: Jenny Kronberg
Mit: Birgit Berthold, Caroline Erdmann, Elisabeth Heckel u.a.
(ohne Pause)
Die Neuerzählung von Sophokles' antiker Tragödie fragt, wie das Handeln einer Einzelnen zur politischen Bewegung werden kann. Ziemlich große Fußstapfen liegen vor Ismene. Alle kennen den Namen ihrer älteren Schwester: Antigone. Antigone, die für ihre Ideale eintrat, die sich gegen die Staatsmacht stellte und dafür mit dem Leben bezahlen musste. Aber wer ist eigentlich Ismene? Das fragt sich auch Ismene selbst, die in „Antigones Vermächtnis“ zur Hauptfigur wird. Und vor allem beschäftigt sie: Was wird von ihr erwartet? Wie kann Ismene den Widerstandsgeist von Antigone weitertragen und die Vision einer gerechteren Gesellschaft aufrechterhalten. Sich dem Erbe der Schwester zu stellen, birgt eine große Verantwortung und kann zugleich die Chance auf einen politischen Wandel sein.