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Foto: drama-berlin.de

Opernwerkstatt der Deutschen Oper in Zusammenarbeit mit der TheaterGemeinde Berlin

Die Opernwerkstatt gibt dem Publikum Gelegenheit, an einer Bühnenprobe zu einer bevorstehenden Premiere der Deutschen Oper teilzunehmen und zu erleben, wie eine Inszenierung erarbeitet wird. Im Anschluss an die jeweils ca. 90-minütige Probe erläutern Mitglieder des Produktions-Teams Werk, künstlerische Umsetzung und musikalische Besonderheiten der Inszenierung.

 

Wozzeck (Alban Berg)

Di, 18. September 2018, 18.30 Uhr

Mit WOZZECK begann auf der Opernbühne das 20. Jahrhundert: Kein anderes Werk sollte bis heute so prägend für die Entwicklung des Musiktheaters werden wie Alban Bergs 1925 uraufgeführte Vertonung von Büchners Drama. Berg erzählt die Geschichte von Wozzecks Mord an seiner Gefährtin Marie und seinem Selbstmord nicht als großes Gefühlsdrama, sondern zeigt die Figuren durch das Kaleidoskop einer verfremdenden Musiksprache. Im Zentrum steht eine geschundene Kreatur, in deren Handeln sich lediglich die Behandlung spiegelt, die sie selbst täglich erleidet. Bergs Wozzeck ist in diesem Sinne weniger ein Schuldiger als ein Kranker, der durch Elend und Erniedrigung in den Wahn getrieben wird. Mit dieser Neuproduktion kehrt WOZZECK endlich an die Deutsche Oper Berlin zurück, wo in den sechziger Jahren die Maßstab setzende Einspielung mit Dietrich Fischer-Dieskau in der Titelpartie entstand.

Für die Neuproduktion konnte mit dem Norweger Ole Anders Tandberg einer der profiliertesten Regisseure Skandinaviens gewonnen werden, der an der Deutschen Oper Berlin bereits Schostakowitschs LADY MACBETH VON MZENSK und Bizets CARMEN inszenierte. Die Titelpartie verkörpert der charismatische dänische Heldenbariton Johan Reuter, der an der Deutschen Oper Berlin bereits in zentralen Partien seines Fachs wie Verdis Nabucco und Barak in Strauss’ DIE FRAU OHNE SCHATTEN zu erleben war.

Les Contes d'Hoffmann (Jacques Offenbach)

Mo 19. November 2018, 18.30 Uhr

Die Muse entsteigt einem Fass. Und zwar einem Weinfass, wovon der Dichter Hoffmann in Offenbachs letzter Oper ein Lied singen kann. Aus verhängnisvollem Rausch spinnt er drei Geschichten über seine unglückliche Liebe: zur verpuppten Künstlerin Olympia, dem jungen Mädchen Antonia und der Kurtisane Giulietta. Drei Frauen – oder ist es am Ende doch bloß eine? Stella, der Stern am Opernhimmel, die als Donna Anna auf der Bühne Erfolge feiert, während der mittlerweile völlig zerstörte Hoffmann bei Lutter & Wegner im Suff ertrinkt. In LES CONTES D’HOFFMANN schlug Jacques Offenbach, der unumstrittene König der opéra bouffe, auf unverwechselbare Weise ernste Töne an. Die geschickt zur Opernhandlung verwobenen Erzählungen E.T.A. Hoffmanns bilden ein Panoptikum ästhetischer Belange und spiegeln bald grotesk, bald tragisch Glanz und Elend der Welt der Kunst und ihrer Protagonisten.

Der französische Theaterdirektor, Opernregisseur und Kostümbildner Laurent Pelly bringt seine internationale Erfolgsproduktion nach Berlin. Düster verspielt, in fantasievollen Bühnenwelten und bewegten Chorbildern malt diese Inszenierung das Abgleiten des Dichters Hoffmann in Wahn und Rausch detail- getreu aus. Am Pult steht Enrique Mazzola, der dem Publikum der Deutschen Oper Berlin bereits als herausragender Interpret des französischen Repertoires bekannt ist.

La Sonnambula (Vincenzo Bellini)

Mo 21. Januar 2019, 18.30 Uhr

Der Zwerg (Alexander von Zemlinsky)

Di 19. März 2019, 18.30 Uhr

Oceane (Detlef Glanert)

Di 23. April 2019, 18.30 Uhr

Don Quichotte (Jules Massenet)

Di 21. Mai 2019, 18.30 Uhr

Karten zum Preis von 5.- € gibt es nur an der Kasse der Deutschen Oper Berlin