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Foto: drama-berlin.de

Opernwerkstatt der Deutschen Oper in Zusammenarbeit mit der TheaterGemeinde Berlin

Die Opernwerkstatt gibt dem Publikum Gelegenheit, an einer Bühnenprobe zu einer bevorstehenden Premiere der Deutschen Oper teilzunehmen und zu erleben, wie eine Inszenierung erarbeitet wird. Im Anschluss an die jeweils ca. 90-minütige Probe erläutern Mitglieder des Produktions-Teams Werk, künstlerische Umsetzung und musikalische Besonderheiten der Inszenierung.

L'Invisibile (Aribert Reimann)

Mi 27. September 2017, 18.30 Uhr

Er ist einer der erfolgreichsten lebenden Opernkomponisten überhaupt: Die Werke Aribert Reimanns feiern auf den Bühnen der Welt Triumphe, und sein LEAR ist mit über 30 Neuproduktionen seit der Uraufführung 1978 schon jetzt ein Klassiker des Repertoires. Wohl einzigartig ist die Geschichte, die den 1936 geborenen Reimann mit der Deutschen Oper Berlin verbindet: Bereits als 19-Jähriger begann er hier als Korrepetitor, und von 1970 an schrieb er vier Bühnenwerke für dieses Haus. Jetzt findet diese Zusammenarbeit, der bislang Opern wie DAS SCHLOSS und DIE GESPENSTERSONATE entsprangen, eine weitere Fortsetzung: Mit L’INVISIBLE nach Maurice Maeterlinck, einer intimen, sehr persönlichen Geschichte über die Allgegenwart des Todes, zeigt der 81-jährige Komponist ein weiteres Mal seine ganze Meisterschaft.

Le Prophète (Giacomo Meyerbeer)

Do 16. November 2017, 18.30 Uhr

Nach dem Welterfolg der "Hugenotten" wandte sich Giacomo Meyerbeer auch bei seiner nächsten Grand Opéra dem Jahrhundert der Reformation zu: "Le Prophète" erzählt Entstehung und Untergang des Regimes, das die protestantische Sekte der Wiedertäufer 1535 im westfälischen Münster errichtete. Doch schon bei der Uraufführung wurde das Werk auch als Kommentar zur Revolution von 1848 begriffen – und tatsächlich erscheint diese Geschichte über die Instrumentalisierung von Religion zur Errichtung eines „Gottesstaates“ heute genauso aktuell wie zu Lebzeiten Meyerbeers. Zugleich ist "Le Prophète" aber auch die psychologisch packende Geschichte einer Mutter-Sohn-Beziehung: Im Zentrum der Oper steht nicht Jeans Liebe zu seiner Verlobten Berthe, sondern die Auseinandersetzung mit seiner Mutter Fidés. Für diese Produktion konnte mit Olivier Py einer der bedeutendsten Regisseure der Gegenwart gewonnen werden. Seine Produktion von Meyerbeers "Die Hugenotten" am Théatre La Monnaie Brüssel wurde 2011 von der Opernwelt zur Aufführung des Jahres gewählt.

Carmen (Georges Bizet)

Mi 10. Januar 2018, 18.30 Uhr

Das Wunder der Heliane (Erich Wolfgang Korngold)

Mo 12. März 2018, 18.30 Uhr

Die Fledermaus (Johann Strauß)

Mi 18. April 2018, 18.30 Uhr

Il viaggio a Reims (Gioacchino Rossini)

Mo 11. Juni 2018, 18.30 Uhr