Einfach mehr Kultur erleben. Mit dem Kulturservice der TheaterGemeinde Berlin

Kundenservice Mo bis Fr 10–16 Uhr

030 21 29 63 00

Kino

Manche mögen’s falsch

Astor Film Lounge

Manche mögen’s falsch, Deutschland 2025 / Dokumentarfilm / 90 Minuten / Regie: Stanislaw Mucha / ab 0 Jahren freigegeben

Was ist echt? Was ist falsch? Und wer entscheidet, was ein ORIGINAL ist?
In der Fälscherstadt Dafen malen tausende Künstler Tag und Nacht die Meisterwerke von van Gogh, Monet und Rembrandt – Millionen Bilder jedes Jahr, die rund um die Welt verkauft werden. Stanislaw Mucha wirft einen humorvollen und scharfen Blick auf Originale, Kopien und den Wert der Kunst – ein faszinierender Dokumentarfilm über Kreativität im Zeitalter der unbegrenzten Reproduktion.
In der südchinesischen Fälscherstadt Dafen entstehen täglich Millionen Meisterwerke: Tausende Maler kopieren die Ikonen der  Kunstgeschichte – von van Gogh bis Monet – während Familien mitten unter den Bildern leben, schlafen und träumen. Ein Richter für 30 Euro, ein kleiner van Gogh für 45, Monets Seerosen für 120, Rembrandts Selbstporträts für 150 – sogar das Lächeln der Mona Lisa ist zu haben. Jährlich verlassen über 10 Millionen Bilder die Ateliers – in Großbestellungen nach Europa und Amerika.
Doch wer sind die Menschen, die diese kunstvollen Kopien erschaffen? Einzigartig und humorvoll erzählt von Stanislaw Mucha.
„Manche mögen’s falsch“ ist auch eine Einladung, die gewohnten Kategorien von „richtig“ und „falsch“, „Original“ und „Kopie“ zu hinterfragen - mit Offenheit, Humor und einem Blick für die Widersprüche dazwischen. Denn vielleicht ist das Original manchmal einfach nur eine besonders gut erzählte Geschichte.

 

Am 14. März 2026 waren die Filmeditorin Nicole Winterbauer und der Kameramann Marcus Winterbauer in unserem vorerst letzten KulturKINO in der Astor Filmlounge Berlin zu Gast. Marcus Winterbauer konnte mit dem Publikum viele interessante Anekdoten von den herausfordernden Dreharbeiten mit Sprachbarriere teilen und Nicole Winterbauer berichtete von dem Prozess wie aus dem gefilmten Material am Ende ein Film wurde.
In der Diskussion mit dem Publikum interessierte neben den Fragen von Original und Kopie im Kontext von Kunstwerken auch das persönliche Schicksal der in der Dokumentation vorgestellten Protagonistinnen.

Zu vielen persönlichen Begegnungen und Gesprächen mit dem Publikum kam es beim anschliessenden Empfang im Foyer der Astor Filmlounge Berlin.

Wir bedanken uns bei den Staatlichen Museen zu Berlin, bei W-film, dem Entertainment Kombinat und bei Harper Collins Deutschland für die Unterstützung unserer Saalverlosung.

Die Astor Filmlounge Berlin muss wegen der Modernisierung des gesamten Gebäudes für mindesten 1,5 Jahre schliessen. Die Reihe KulturKINO soll im Herbst wie geplant an anderer Stelle weitergehen.

Astor Film Lounge
Kurfürstendamm 225
10719 Berlin

Öffnungszeiten
Kassenöffnung tägl. ab 14.30 Uhr

Allgemeine Hinweise

Mit Ihrer Kartenbestellung erklären Sie sich einverstanden, dass von Ihnen Fotoaufnahmen auf der Veranstaltung angefertigt und zu Kommunikations- und Dokumentationszwecken genutzt werden.