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Wählen Sie die Daphne-Preisträgerin 2019

Mit der „Daphne“ ehrt die Theater Gemeinde Berlin seit 1976 herausragende Protagonisten der jungen Darstellergeneration.

Wählen Sie die Preisträgerin 2019 aus unseren drei Nominierungen. Unter allen Einsendern verlosen wir 5 x 2 Karten für die Aufführung mit der Daphne-Preisträgerin 2019 und anschließender Preisverleihung. Einsendeschluss ist der 12.07.2019.

  • Linn Reusse
    Foto: Klaus Dyba

    Linn Reusse

    Deutsches Theater
    Linn Reusse
    Foto: Klaus Dyba

    Linn Reusse hat damit geliebäugelt, Medizin zu studieren und sich glücklicherweise doch für die Kunst entschieden. Die 26-jährige Absolventin der Berliner Ernst-Busch-Schule, Enkelin der bekannten Schauspieler Sigrid Göhler und Peter Reusse, ist seit der Spielzeit 2016/17 fest am Deutschen Theater engagiert und sorgt dort mit erfreulicher Regelmäßigkeit für leuchtende Momente. Zum Beispiel als Mauerblümchen Laura in Stephan Kimmigs Version der „Glasmenagerie“ von Tennessee Williams, in der sie ganz ohne künstliche Verrenkungen Heutigkeit herzustellen verstand. Dabei lässt sich Reusse nicht auf einen Typ festlegen – was sie zuletzt etwa als scharfzüngige Melancholikerin im herrlich absurden Stück „Der Tempelherr“ von Ferdinand Schmalz bewiesen hat.

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  • Annika Schlicht
    Foto: Simon Pauly

    Annika Schlicht

    Deutsche Oper Berlin
    Annika Schlicht
    Foto: Simon Pauly

    Zum Glück für das Berliner Opernpublikum erkannte ihre Gesangslehrerin das große Talent der 1988 in Stuttgart geborenen Annika Schlicht, als sie in Heilbronn eine Ausbildung zur Maßschneiderin absolvierte und nur nebenbei Gesangsunterricht nahm. Noch während ihres Studiums an der Hochschule für Musik Hanns Eisler wurde sie Stipendiatin am Internationalen Opernstudio der Staatsoper Berlin. Seit der Spielzeit 2015/16 ist Annika Schlicht Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin. Sie verfügt über einen kernigen, vibrierenden, klar nuancierten Mezzosopran und zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Stimm- und Spielpräsenz aus. Dazu verfügt sie trotz ihrer Jugend bereits über ein großes Rollen-Repertoire und arbeitete bereits mit Dirigenten wie Daniel Barenboim und Regisseuren wie Harry Kupfer zusammen.

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  • Alina Stiegler
    Foto: Franziska Sinn

    Alina Stiegler

    Schaubühne
    Alina Stiegler
    Foto: Franziska Sinn

    Alina Stiegler: Die Frauenfiguren, die Alina Stiegler an der Schaubühne prägt, stehen zumeist nicht strahlend im Zentrum. Aber sie bleiben im Gedächtnis, mit subtiler Beharrlichkeit. Die 26-jährige Bayerin, die ihre Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule absolviert hat, gehört seit 2015 dem Ensemble am Lehniner Platz an, wo sie sich in Michael Thalheimers düsterem „Nachtasyl“ gleich als hellwach-präsente Team-Playerin präsentierte. Dieses uneitle Spiel, das Schlaglichter setzt, ohne auftrumpfen zu müssen, hat sie sich bewahrt. Zuletzt u. a. zu bewundern im Stück „Abgrund“ von Maja Zade. Oder in Thomas Ostermeiers Inszenierung von Horváths „Italienischer Nacht“, in der Stiegler eine junge Naive gibt, ohne sich für dumm zu verkaufen. Schon das ist eine Kunst.

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Für mich ist die Daphne-Preisträgerin des Jahres 2019: