Rezensionen-Archiv

In unserem Archiv können Sie nach Beiträgen vergangener Ausgaben des Spielplan-Magazins suchen. Die Artikel lassen sich auf Wunsch nach Kategorien filtern.

Inszenierung (05.01.2018)

Women in Trouble

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz

Das Theater von Susanne Kennedy ist, milde formuliert, eine Herausforderung. Geschichten mit emotionalen Andock-Möglichkeiten, mitreißende Schauspieler-Leistungen, überhaupt Dialoge, all das verweigert sie einem erwartungsmäßig traditionell gestimmten Publikum. Stattdessen setzt (...)Lesen

 
Inszenierung (01.12.2017)

Renaissance Theater

Nichts gegen Amateurtheater, bewahre. Aber natürlich steigert es die Qualitätserwartung nicht gerade, wenn zu Vorstellungsbeginn der Regisseur der „Evangelischen Ernst-Reuter-Platz Gemeinde Theatergruppe“ (kurz: EERPGT) vors Publikum tritt und nervös haspelnd die vorangegangenen (...)Lesen

 
Inszenierung (10.11.2017)

Roma Armee

Maxim Gorki Theater

An der Wand prangt in leuchtenden Lettern „Gypsyland“, auf der Bühne wird mit Verve Zarah Leander gesungen: „Von der Puszta will ich träumen, bei Zigeuner-Musik“. Ein Fall von klischeeverhangener Folklore, ausgerechnet im Gorki Theater? Natürlich nicht. Sondern „Roma Armee“, die (...)Lesen

 
Inszenierung (31.03.2017)

Der Mensch erscheint im Holozän

Deutsches Theater Berlin

In der Natur lässt sich ja alles kategorisieren, wenn man nur will. Herr Geiser unterscheidet zum Beispiel beim Gewitter sehr genau zwischen „Polter-Donner“, „Knall-Donner“ und „Pauken-Donner“. Was dieses Wissen nützt? Gar nichts. Es erzeugt nur die Illusion von (...)Lesen

 
Inszenierung (23.12.2016)

Harold und Maude

Schlosspark Theater

Er hat ein Faible für Beerdigungen und Selbstmorde. Sie liebt das Leben und entwaffnet die Menschen durch Umarmung. Aber Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an. Was wohl selten ein Paar in der Kunst schöner beglaubigt hat als Harold und Maude. Der Drehbuchautor Colin Higgins (...)Lesen

 
Inszenierung (23.12.2016)

Denial

Maxim Gorki Theater

Was sich nicht alles verdrängen und verleugnen lässt! Schauspieler Oscar Olivio zum Beispiel hat in jungen Jahren fleißig die kostspieligen Nummern anonymer Männer auf den Bermudas gewählt, die ihm fernmündlich eindeutige Angebote machten. Sich aber nicht eingestehen wollen, (...)Lesen

 
Inszenierung (03.11.2016)

Aus die Maus

GRIPS Theater

Mitten in die schöne Show platzt die schnöde Realität. Gerade verzaubert der Motivationscoach im Mäusekostüm sein Kinderpublikum mit Taschenspielertricks, um ihm hintenrum seine neoliberale Glückskeksphilosophie unterzujubeln, so im Sinne: „Jeder kann seinen Traum leben, wenn er (...)Lesen

 
Inszenierung (27.10.2016)

Der Vater

Renaissance Theater

Viele große Schriftsteller haben schon über die Drift ins Vergessen geschrieben, die man Demenz nennt. Inge Jens verarbeitet die Erkrankung ihres Mannes Walter in dem Buch „Langsames Entschwinden“, Arno Geiger erzählt von der Alzheimer-Verkümmerung seines Vaters in „Der alte (...)Lesen

 
Inszenierung (01.09.2016)

Orfeu ed Euridice

Staatsoper im Schiller Theater

Wie passend: Ausgerechnet ein Sänger – Orpheus – markiert zwei entscheidende Momente der Operngeschichte. Einmal war er präsent, als die Gattung 1606 mit Monteverdis „Orfeo“ überhaupt erst entstand. Und über 150 Jahre später brachte Christoph Willibald Gluck mit seiner Oper (...)Lesen

 
Inszenierung (29.04.2016)

Die Affäre Spittelmarkt

Theater im Palais

Feucht war die Nacht. Aber fröhlich? Theophil Hoffmeister kann sich beim besten Willen nicht erinnern. Mit einem Mordskater erwacht der arme Mann („Ick hab `nen Brand wie’n Dachstuhl!“). Und noch dazu neben einem fremden Kerl im Bett, den er nur vage als „angesehenes Subjekt der (...)Lesen

 

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