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Ferdinand Hodler, Heilige Stunde, 1911, © Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte, Winterthur; © SKKG, 2020 // SIK-ISEA, Zürich (Philipp Hitz)
Ferdinand Hodler, Heilige Stunde, 1911, © Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte, Winterthur; © SKKG, 2020 // SIK-ISEA, Zürich (Philipp Hitz)
Museen

Ferdinand Hodler und die Berliner Moderne

Berlinische Galerie

Ausstellungsdauer: 10.9.21 – 17.1.22

Ferdinand Hodlers (1853–1918) ausdrucksstarke Figurenbilder, Berglandschaften und Porträts sind Ikonen der Moderne. Bereits zu Lebzeiten fand das Werk des Schweizer Malers, der den Symbolismus mitgeprägt hat, international große Beachtung. Was heute kaum noch bekannt ist: Hodlers Weg zum Ruhm führte über Berlin. Von 1898 bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs stellte der Künstler nahezu jährlich hier aus. Die Ausstellung „Ferdinand Hodler und die Berliner Moderne“ zeigt rund 50 Gemälde des Künstlers, darunter 30 aus dem Kunstmuseum Bern, das Kooperationspartner der Schau ist. Hinzu kommen weitere Werke von Künstler:innen der Berliner Secession, die mit Hodler zusammen in Berlin ausgestellt haben, wie Lovis Corinth, Walter Leistikow, Hans Thoma und Julie Wolfthorn.

Zeitgenoss:innen sahen in Hodler vor allem den „Menschendarsteller, der durch den Körper die Seele zu gestalten weiß“, so der Künstler Paul Klee 1911. Hodler setzte mit seiner Kunst auf Vereinfachung und Größe. Die zeitlos eleganten Haltungen und zarten Gesichter seiner Tänzerinnen und Jünglinge fesseln bis heute. Sie wirken archaisch, oft ernst und doch auch beseelt, voller Leichtigkeit und Leben. Hodler schöpfte für seine Kunst aus der Natur, als deren Teil er den Menschen verstand. Die Luft, die seine Figuren atmen und seine Berge umweht, ist kalt und klar. Der Künstler, schrieb Hodler selbst in einem seiner programmatischen Texte, „zeigt uns eine vergrößerte, eine vereinfachte Natur, befreit von allen Details“.
Heute ist Ferdinand Hodler unbestritten der populärste Maler der Schweiz und gilt neben Paul Cézanne, Vincent van Gogh oder Edvard Munch als Schlüsselfigur der modernen Kunst.

Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124-128
10969 Berlin

Öffnungszeiten
Mi-Mo 10-18 Uhr

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